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Klimawandel: Taiwan fordert Teilnahme an internationalen Organisationen und Events zum Schutz seiner Bevölkerung


Der Ausschluss aus der UNFCCC stellt Taiwan vor große Schwierigkeiten. Das Land setzt sich dennoch mit ganzer Kraft für die Umsetzung der Pariser Klimaschutzziele ein


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Umwelt / Energie vom 24.10.18 - 15:17 Uhr:

 

 

Nicht nur in international anerkannten Staaten herrscht Klimawandel. Auch die Republik China (Taiwan) wird mit den klimatischen Herausforderungen unserer Zeit konfrontiert. Trotz massiver Schwierigkeiten trägt das Land einen großen Teil zum weltweiten Klimaschutz bei.


Frankfurt, 24.10.2018 Das Streben nach wirtschaftlichem Wachstum geht einher mit dem Preis verschlechterter Umweltbedingungen sowie einem Mangel an natürlichen Ressourcen. Der Planet Erde ist durch die weltweit schnell wachsenden Industrien stark überlastet. Im Jahr 2018 fiel der Weltermüdungstag bereits auf den 1. August.

Auch das von den Vereinten Nationen nicht anerkannte Taiwan ist stark vom weltweiten Klimawandel betroffen. So waren die Temperaturen in Taiwan in den vergangenen zwei Jahren die höchsten der letzten 100 Jahre. Trotz dieser klimatischen Bedrohung wird Taiwan die Teilnahme an der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) verweigert.

Aber der Klimawandel ist eine Frage des Überlebens unseres Planeten und sollte nicht auf ein politisches Thema reduziert werden. Taiwan war lange Zeit vom System der Vereinten Nationen isoliert. Doch das Land wird weiter sein Recht auf Teilhabe an internationalen Organisationen und Events wie der UNFCCC einfordern sowie seine Verantwortung als Part der internationalen Gemeinschaft wahrnehmen.

Die taiwanische Regierung plant, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2050 auf 50 % des Ausstoßes aus dem Jahr 2005 zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen Energien bis zum Jahr 2025 zu 20 % aus Erneuerbaren Ressourcen gewonnen werden. Der Anteil der Energiegewinnung durch natürliche Gase soll auf bis zu 50 % steigen. Gleichzeitig schließt das Land ältere Kohlefabriken und stattet die übrigen mit hocheffizienten und ultrasuperkritischen Einheiten aus, die weniger Verschmutzung verursachen.

Zudem macht Taiwan signifikante Fortschritte bezüglich des Recycelns von Ressourcen. 2017 lag die Ressourcenwiederherstellungsrate des Landes bei 52,5 %, nur noch übertroffen von der Deutschlands und Österreichs. Seine Recyclingrate bei Plastikflaschen lag im selben Jahr bei 95 %. Während des FIFA World Cups bestand die Hälfte der Trikots der 32 Teams aus Stoff aus durch Taiwan recycelten Flaschen.

Zukünftig will das Land seine Forschungen im Bereich Recycling weiter stärken, um eine Umgebung ohne Müll zu erzielen. Das Land ist mehr als bereit, seine Technologien und Erfahrungen mit anderen Ländern zu teilen. Es setzt sich mit all seinen Möglichkeiten für die Umsetzung und Einhaltung des Pariser Klimaabkommens ein. Diese Bemühungen sollten honoriert werden.

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