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Barrierefreie Appentwicklung mit Progressive Web Apps für alle Betriebssysteme


Mit HTML, CSS und Javascript barrierefreie Apps entwickeln die auf allen gängigen Betriebssystemen aufgerufen werden können


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Computer / Internet vom 21.08.19 - 11:09 Uhr:

 

Seit 1. Mai 2002 gibt es ein Gleichstellungsgesetz für behinderte Menschen. In § 12a Barrierefreie Informationstechnik werden staatliche Einrichtungen zur Barrierefreiheit bei Programmen verpflichtet. Markus Lemcke, Geschäftsinhaber, Web-und Softwareentwickler des Unternehmens Marlem-Software bietet ab sofort barrierefreie Appentwicklung an.


Im Gleichstellungsgesetz für Menschen mit Behinderungen vom 1. Mai 2002 in §12a Barrierefreie Informationstechnik ist festgelegt dass Öffentliche Stellen des Bundes dazu verpflichtet sind, Webseiten, Programme und Apps barrierefrei zu machen. Öffentliche Stellen des Bundes sind zum Beispiel Gemeindeverwaltungen, Landratsämter oder Finanzämter. Für viele Menschen mit Behinderung ist die Nutzung des Internets oder Software die einzige Chance arbeiten zu können. Um die hohe Arbeitslosigkeit, die bei behinderten Menschen herrscht, abzubauen, ist es zwingend notwendig, dass Webseiten, Software und Apps barrierefrei entwickelt werden, damit sie auch für Menschen mit Behinderungen bedienbar sind.

Lange Zeit erfolgte die Appentwicklung für Android mit Programmiersprache Java und für IOS mit der Programmiersprache Swift. Die Zukunft der Apps heißt Progressive Web App. Eine Progressive Web App ist eine Webseite, die zahlreiche Merkmale besitzt, die bislang nativen Apps vorbehalten waren. Progressive Web Apps werden mit HTML, CSS und Javascript entwickelt. Weil diese Webtechnologien auf allen Betriebssystemen funktionieren sind progressive Web Apps plattformunabhängig.

Um progressive Web Apps barrierefrei entwickeln können, müssen die gleichen Richtlinien eingehalten werden, wie bei der Barrierefreiheit bei Internetseiten. Die deutschen Richtlinien für barrierefreie Internetseiten heißen BITV 2.0. Ein wichtiges Kriterium, damit eine Web-App barrierefrei ist, heißt Tastaturbedienung. Es muss überprüft werden ob alle Bedienelemente per Tabulatortaste erreichbar sind. Außerdem sollten wichtige Bedienelemente per Tastaturkürzel erreichbar sein. Dies kann mit dem Attribut „accesskey“ erreicht werden. Menschen mit einer Sehbehinderung möchten die komplette Web-App mit den Fingern zoomen. Das geht nur, wenn ein entsprechender Meta-Tag vorhanden ist und diesem ein Wert zugewiesen wurde.

Menschen mit einer Sehbehinderung wünschen sich dass die Schriftgröße angepasst werden kann, sowohl im Browser als auch auf dem Smartphone oder Tablet. Damit das funktioniert muss die Schriftgröße mit Cascading Style Sheets relativ angegeben werden. Das aktive Bedienelement muss für Menschen mit Behinderung gut sichtbar sein, wenn die Progressiv Web-App auf dem Laptop ausgeführt wird. Dies kann erreicht werden, in dem mit Cascading Style Sheets dafür gesorgt wird, dass die Hintergrundfarbe des aktiven Bedienelements Gelb wird. Ein guter Farbkontrast zwischen Hintergrund und Schriftfarbe ist für Menschen mit einer Farbfehlsichtigkeit wichtig. Der Farbkontrast kann mit der kostenlosen Software Colour Contrast Analyser überprüft werden. Durch Techniken die zum Responsive Webdesign zählen, kann erreicht werden, dass Bedienelemente sich der Displaygröße anpassen. Hiervon profitieren Menschen die an den Händen eine Einschränkung haben.

Eine tolle Eigenschaft von Progressiv Web Apps ist, dass sie plattformunabhängig sind, das bedeutet sie funktionieren auf allen Betriebssystemen. Auf der Unternehmenswebseite von Marlem-Software gibt es einen Link zu einer barrierefreien Web-App die Markus Lemcke mit HTML, CSS und Javascript selbst entwickelt hat.


Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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Ansprechpartner/in: Markus Lemcke
Position: Geschäftsinhaber

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