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Die Digitalisierung bei E.DIS ermöglicht eine Netzauskunft ohne Zeitverzug.

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Energiewende: Digitalisierung der Netzauskunft bei E.DIS


Betreiber der Stromnetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern treibt Innovation weiter voran. Digitale Netzauskunft unter e-dis-netz.de


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Umwelt / Energie vom 13.11.19 - 13:44 Uhr:

 

Fürstenwalde. Der Netzbetreiber E.DIS ist ein verlässlicher Partner für das Gelingen der Energiewende. Immer mehr Einspeiser Erneuerbarer Energien werden an das Stromnetz von E.DIS in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg angeschlossen. Gemeinsam mit dem Start-up envelio hat E.DIS nun einen digitalen Netzanschlussmonitor entwickelt und auf seinem Internetauftritt e-dis-netz.de implementiert.


Der Betreiber der Strom- und Gasnetze geht diesen wichtigen Schritt, damit Einspeiser von grünem Strom sowie Projektentwickler für Solar- oder Windparks mit wenigen Klicks erkennen können, in welcher Entfernung sich der nächstmögliche Netzanschluss befindet. Von dieser Digitalisierung profitieren beide Seiten: Der Netzbetreiber E.DIS reduziert zukünftig die Aufwendungen im Prozess der Netzanschlussbewertung. Und die Kunden von E.DIS erhalten ohne Zeitverzug eine automatisierte Erstabschätzung für den Netzanschlusspunkt ihrer Anlagen für Erneuerbare Energien.

Allein 2018 hat E.DIS als Betreiber der Stromnetze in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern rund 2.500 Anfragen für die Benennung konkreter Anschlusspunkte an das Netz bearbeitet. Dies war eine Steigerung beim Netzbetreiber um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. E.DIS führt die hohe Anzahl an Anfragen für den Anschluss Erneuerbarer Energien an das Stromnetz in erster Linie auf die Wirtschaftlichkeitsberechnung von Projektentwicklern zurück. Denn wenn ein neuer Park für Photovoltaikanlagen oder Windräder für die Energiewende entstehen sollen, stellen Projektentwickler bis zu 100 Anfragen an E.DIS, um einen möglichst kostensparenden Netzanschlusspunkt zu erhalten. Je weniger neue Kabel oder Leitungen bis zum Anschluss an das Stromnetz von E.DIS gelegt werden müssen, desto günstiger ist der Netzanschluss. Die Unterschiede für die Einspeiser von grünem Strom können bei mehreren 10.000 Euro liegen.

Der Digitalisierung der Netzauskunft gingen monatelange Planungen, Programmierungen und Entwicklungen voraus. Im Dezember 2017 war der Startschuss des Projektes beim Netzbetreiber E.DIS. Auf der Webseite e-dis-netz.de befindet sich nun eine anwendungsreife Lösung im Prototypenstatus. Wer den Anschluss einer Anlage für Erneuerbare Energien an das Stromnetz von E.DIS plant, kann hier den geplanten Standort, den Anlagentyp sowie die geplante Leistung in die innovative Online-Lösung eingeben.

Innerhalb von Sekunden erhält der Einspeiser eine Auskunft, in welcher Entfernung der nächste Anschlusspunkt an das Mittelspannungsnetz von E.DIS liegt. Das erste Feedback von Netzanschluss-Interessenten bei E.DIS ist absolut positiv. Da die Digitalisierung beim Betreiber der Strom- und Gasnetze weiter vorangetrieben wird, sind noch in diesem Jahr diverse Ergänzungen und Weiterentwicklungen geplant, beispielsweise die Integration des Niederspannungsnetzes in die digitale Netzauskunft. Wer sich für den Netzbetrieb, die Netzsicherheit sowie Digitalisierung interessiert, klickt auf e-dis.de.


Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.

In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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