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Auf den kulinarischen Spuren von „Lederstrumpf“ - Kanadische Küche


Essen wie die Trapper, Indianer, Holzfäller und Farmer Ontarios - Koch- und Grillvergnügen wie zu Zeiten der nordamikanische Pioniere


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Bücher / Literatur vom 08.04.08 - 10:26 Uhr:

 

 

Wer hat nicht in den Jugendjahren „Lederstrumpf“ von James Fenimore Cooper verschlungen und mit dem Waldläufer und seinen indianischen Freunden um den Sieg des „Guten“ gebangt. Briten und Franzosen bekriegten sich im Nordosten des amerikanischen Kontinents, unterstützt von ihren jeweiligen indianischen Handelspartnern, den Irokesen, Huronen, Mohikanern und anderen Ureinwohnern. Aus dieser Region - Ontario - stammen die Rezepte des Kochbuchs „Kanadische Küche“, das vierte aus der Feder von Ute Tietje, das diesmal in die Pionierzeiten Kanadas zurückführt.


Glitzerndes Wasser – Ontario – nannten die Irokesen das endlos weite, von vielen Seen und Flüssen durchzogene Land in der Mitte Kanadas. Eine Provinz so groß, dass im Norden der Eisbär zuhause ist und im Süden Wein und Erdnüsse angebaut werden.

Traditionsbewusst und stolz auf die geschichtliche Vergangenheit ihres Heimatlandes zeigen sich Ontarios Einwohner, die großen Wert auf eine vielfältige, naturnahe Küche und gute Getränke legen. In Kanada wurden schon im 19. Jahrhundert Gemüse- und Obstsorten angebaut, die bei uns erst nach dem 2. Weltkrieg durch den Zuzug südländischer Gastarbeiter und durch Urlaubsreisen ans Mittelmeer Einzug hielten. Bereits Ende des 17. Jahrhunderts hatten die Engländer für die Männer der Hudson’s Bay Company zur Bekämpfung von Skorbut haltbar gemachten Zitronensaft eingeführt.

In diesem rauen Land gab es Zeiten, in denen Überfluss an allem herrschte und andere, in denen man froh war, wenn man aus irgendetwas eine Mahlzeit zubereiten konnte. So wie damals, wenn nicht immer alles vorrätig war, werden auch heute notfalls Zutaten ausgetauscht, ob es sich nun um Fleisch, Fisch oder auch Nüsse handelt.
Die ursprünglichen Rezepte dieses Buches beruhen weitgehend auf mündlichen Überlieferungen, nach denen in früherer Zeit bei Indianern, Trappern, Holzfällern, Händlern und Farmern die Mahlzeiten zubereitet wurden. Bereichert durch die Einflüsse weiterer Einwanderer und modernerer Kochgelegenheiten hat sich die Zubereitung der Gerichte ein wenig geändert und sie sind vor allem nicht mehr ganz so kalorienreich wie zu Pionierzeiten.
Ob als Gastgeber bei privaten Dinner- oder BBQ-Parties mit Freunden und Verwandten, bei Kochwettbewerben oder auch als Restaurantbesitzer – man ist stolz auf die ererbten Kochrezepte. Auf Farmermärkten bieten alte Damen auf ihren Ständen stolz Marmeladen, Pasteten und eingelegtes Gemüse an – alles nach überlieferten Familienrezepten hergestellt. Viele Gerichte können anstatt in einer herkömmlichen Küche auch auf oder in verschiedenartigen Grills, im Dutch Oven oder teilweise am Lagerfeuer zubereitet werden.

Die Gerichte sind größtenteils mündliche Überlieferungen der Indianer, Trapper, Holzfäller, Händler und Siedler an ihre heutigen Nachkommen. Nach einer geschichtlichen Einführung und Informationen über die frühere und jetzige Lebensweise der Ureinwohner und Einwanderer Ontarios folgen weit über 100 Rezepte, die in einer herkömmlichen Küche, auf oder in einem Grill oder anderen Kochgelegenheiten einfach nachzukochen sind.
Die Journalistin Ute Tietje, eine ehemals bekannte Westernturnierreiterin, ist seit mehr als 20 Jahren als Fachautorin für den Westernreitsport und verwandte Themen aus den USA bekannt. Sie verbrachte einen großen Teil des Jahres 2007 in Ontario und sammelte dort ihre Rezepte bei den Nachkommen der Indianer und Einwanderer. So kann man ziemlich sicher sein, dass die Rezepte auch authentisch sind.

Autorin: Ute Tietje
Buffalo Verlag, Verden – 1. Auflage 2008
ISBN 978-3-98091-415-4
104 Seiten – viele s/w-Bilder
Format 148 x 210

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