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Bologna-Prozesses und differenzierte Bildungsbedürfnisse am Baltic College


Ein duales Studium: Hochschulstudium und IHK-Ausbildung, von Überschneidungen in Berufsausbildung und Studium profitieren.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Beruf / Bildung vom 09.06.08 - 13:52 Uhr:

 

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Das Baltic College orientiert sich seit Jahren an diesem Modell. Den Studierenden soll hier mehr Disponibilität für das Berufsfeld vermittelt und damit Chancen für den Arbeitsmarkt nach dem Studium optimiert werden. Angeboten werden hier z.B. die Studiengänge "Gesundheitsmanagement im Tourismus" mit dem dazugehörigen IHK-Abschluss "Kaufmann/Kauffrau im Gesundheitswesen" und "Hotel- und Tourismusmanagement" mit den IHK-Abschlüssen "Hotelfachfrau/-mann oder Hotelkauffrau/-mann".


Auf der einen Seite hat Deutschland nach Angaben der OECD unter 21 Industriestaaten in den letzten Jahren so wenige Arbeitsplätze geschaffen wie kein anderes Land. Das heißt konkret: Zwischen 1996 und 2001 wurden in Deutschland z.B. gerade einmal 0,7 Prozent neue Jobs geschaffen - nicht einmal halb so viel wie im übrigen Europa und nur ein Bruchteil der Steigerungsrate in den USA. Auf der anderen Seite aber fehlen den unterschiedlichen Wirtschaftszweigen in der Bundesrepublik qualifizierte Fachkräfte in einem erheblichen Maße, so dass Wachstumsprognosen in der jetzigen Konjunkturphase zu einer riskanten Angelegenheit werden können.

Doch noch immer sind Millionen von Erwerbfähigen ohne Arbeit. Neue Jobs entstehen nicht automatisch und nach betriebswirtschaftlichen Erfahrungswerten erst bei einem Wachstum von mehr als zwei Prozent. Einerseits benötigt das wirtschaftliche Wachstum qualifizierte Fachkräfte und andererseits schafft es Arbeitsplätze erst nach einer nachhaltigen Konjunktur. In diesem Dilemma kommt es nie zu einer spürbaren Senkung der Arbeitslosigkeit, obschon das Arbeitskräftepotenzial real vorhanden ist.
Die Universitäten und Hochschulen stehen inmitten dieses Handlungsdrucks, den Unternehmen und Erwerbsfähige gleichsam aufbauen:

- Ältere Erwerbstätige erwarten Anpassungsfortbildungen und berufsbegleitende Weiterbildungsmöglichkeiten, um nicht einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Berufsleben zum Opfer zu fallen, als schwer vermittelbar zu gelten und in den meisten Branchen nur wenig Chance auf einen Wiedereinstieg zu haben.

- Auch die jüngeren Erwerbstätigen spüren den zunehmenden Druck. Sie setzen vor allem auf berufsbegleitende Weiterbildung zum Erhalt ihrer Beschäftigungsfähigkeit.

- Berufseinsteiger, Schul- und Universitätsabsolventen vertrauen vor allem auf eine besonders praxisrelevante und professionalisierende Ausbildung, auch dann, wenn sie dafür mehr Zeit, Kraft und unter Umständen auch Geld investieren müssen.

Der Bologna-Prozess, der die Umgestaltung der Universitäten und Hochschulen mit einer größeren Öffnung zur Wirtschaft und zum Arbeitsmarkt vorsieht, vor allem aber auf eine verkürzte Studiendauer und internationale Vergleichbarkeit der Abschlüsse fokussiert, kommt diesen differenzierten Bildungsbedürfnissen sowie Verwertungsinteressen sicher entgegen. Ein besonderes Modell wird an einigen Fachhochschulen angeboten: Das duale Studium, die Verbindung von Hochschulstudium und IHK-Ausbildung. Dabei wird in den HS-Seminaren gleichsam Lehrstoff für die Berufsausbildung vermittelt. Die Studierenden profitieren zeitlich von den vielen inhaltlichen Überschneidungen der Berufsausbildung mit dem Studium, da Veranstaltungen mit gemeinsamen Lehrinhalten nur einmal, aber für beide Abschlüsse anrechenbar, abgehalten werden. Gleichzeitig ist das Qualifikationsprofil der Absolventen deutlich umfassender und weist neben dem theoretischen Hochschulabschluss auch den praxisnahen IHK-Abschluss auf. Doch die gelebte Anstrengung in diesem ganz persönlichen Prozess der beruflichen Professionalisierung bleibt manifest. Die Studienroutinen verdichten sich durch extensive Praxiszeiten und das Ausbildungsformat referenziert praktische wie theoretische Anforderungen. Derartige Beschleunigungstendenzen im Studienalltag schaffen also nicht nur Anstrengungen, die dem einzelnen abgefordert werden, sondern auch Chancen, die Berufsausbildung und Studium in kürzeren Zeiten aufeinander zu beziehen, erhöhte Leistungsdisposition seitens der Studierenden auszubilden und den Praxistransfer zu sichern, ohne den eine marktorientierte Ausbildung nicht auskommen kann.

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