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Hinrichtungen sind kein Halloween - Scherz, trotzdem werden sie hierfür benutzt


Menschen in Deutschland scheinen den Unterschied zwischen einem Halloween-Scherz und ersthaften Menschenrechtsverletzungen nicht zu kennen!


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Gesellschaft / Personalien vom 31.10.08 - 09:53 Uhr:

 

 

Allein in den letzten drei Tagen wurden weltweit sieben Hinrichtungen bekannt und es ist davon auszugehen, dass noch wesentlich mehr Menschen im Auftrag des Staates den Tod fanden. Unter den Hingerichteten ist eine Frau, die wegen Ehebruchs gesteinigt wurde und ein Mann, an dessen Schuld zumindest Zweifel bestehen. Vier dieser Menschen wurden gehängt, davon zwei öffentlich. Im Iran warten über 130 jugendliche Straftäter auf ihre Hinrichtung. Die Liste könnte fast endlos fortgesetzt werden.


Trotzdem scheint dies für viele Menschen kein ernsthaftes Thema zu sein, sondern eher etwas, an dem man sich belustigen kann. Wie sonst könnte man erklären, dass ein Schausteller auf dem Oktoberfest mit „öffentlichen Hinrichtungen der Besucher“ sein Geld verdienen und ein Vergnügungsschloss im Odenwald eine Hinrichtung als makabres Vergnügen bewirbt:„Man kann einer Hinrichtung beiwohnen und Dr. Frankenstein beim Monstermachen zusehen.“

Leider ist davon auszugehen, dass dies Spektakel im Odenwald kein Einzelfall ist, sondern gerade zu Halloween gespielte Hinrichtungen allerorts für einen angenehmen, gruseligen Schauer auf dem Rücken der Vergnügungssüchtigen sorgen.

Wir möchten hier mit aller Deutlichkeit daran erinnern, dass Hinrichtungen eben kein Spiel, sondern eine erstzunehmende Menschenrechtsverletzung sind!

Die Todesstrafe verletzt nicht nur das Grundrecht jedes Menschen auf Leben und Menschenwürde, sondern wird zudem noch eng begleitet von der Gefahr von Folter, Rassismus und Hinrichtung Unschuldiger. Der Mensch wird zum Spielball politischer Machtspiele und staatlicher Gewalt.

Wir fordern daher die Betreiber solcher schauspielmäßigen Hinrichtungen nachdrücklich dazu auf, dies mit sofortiger Wirkung zu unterlassen und die Bürger Deutschlands, solche menschenrechtsverachtende Veranstaltungen zu boykottieren!

Gez. Susanne Cardona
Vorsitzende
Initiative gegen die Todesstrafe e.V.
initiative-gegen-die-todesstrafe.de

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