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International vereint für freie und emanzipatorische Bildung


Breite weltweite Beteiligung am "Internationaler Aktionstag gegen die Kommerzialisierung von Bildung" am 5. November


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Politik vom 03.11.08 - 13:17 Uhr:

 

Gruppen in mindestens 22 Ländern auf fünf Kontinenten bereiten im Rahmen des "Internationalen Aktionstages gegen die Kommerzialisierung von Bildung" Protestaktionen für den kommenden Mittwoch vor.


Schon seit vielen Jahren setzten sich Studenten, Lehrkräfte und Eltern in vielen Teilen der Welt gegen die immer größer werdende Kommerzialisierung des öffentlichen Bildungssystems ein. So wie viele anderen öffentliche Sektoren gerät auch die öffentliche Bildung immer stärker unter Druck effizienter und auf globaler Ebene wettbewerbsfähiger zu funktionieren. Vermehrt werden Türen für Unternehmen und Konzerne aus der Privatwirtschaft geöffnet, damit diese verstärkt insbesondere in höhere Bildung investieren. Studiengebühren – sobald sie eingeführt wurden – schnellen auf der ganzen Welt in die Höhe. Unrentable Fakultäten, welche es nicht schaffen genügend Investoren aufzutreiben, werden geschlossen und die herrschende Politik konzentriert sich vermehrt darauf einige wenige Institutionen besonders zu fördern und somit auf Kosten der Masse an Einrichtungen, sogenannten „Elite-Universitäten" zu züchten.

Vermehrt fragen sich Menschen in den betroffenen Ländern: Dient das öffentliche Bildungssystem eigentlich weiterhin den Interessen der gesellschaftlichen Mehrheit, oder verschiebt sich der Fokus immer mehr zu Gunsten privatwirtschaftlicher Interessen?

Als Antwort auf diese globale Entwicklung bereiten Aktivisten – hauptsächlich Studenten – in mindestens 22 Ländern auf 5 Kontinenten Protestaktionen im Rahmen eines sogenannten "Internationalen Aktionstages gegen die Kommerzialisierung von Bildung" am 5.November vor.
In einigen Ländern – wie z.B. Israel, Kanada, Bangladesch und den Philippinen – sind nationale Studierendenverbände bei den Vorbereitungen involviert. In anderen wiederum organisieren einzelnen Studierendenvertretungen an Universitäten (hierzulande AStA genannt) oder andere Gruppen, welche Teil sozialer Bewegungen sind, die Aktionen.

Die größten Proteste werden in mehreren Städten in den Provinzen Kanadas, in Liberia und in Zagreb (Kroatien) erwartet. Demonstrationen, Versammlungen, sowie sogenannte „Teach-ins" werden zu diesem Anlass unter anderem in Kentucky (U.S.A.), Düsseldorf (Deutschland), Buenos Aires (Argentinien), Skopje (Mazedonien), Kairo (Ägypten) und London (England) organisiert.
Aktivisten in Irland, Bulgarien, Serbien, Kirgisistan, Österreich, Holland, Frankreich, Türkei, Griechenland, Spanien und vielleicht auch Italien schließen sich ebenfalls dem internationalen Protest an diesem Tag gegen die Kommerzialisierung von Bildung an.

Internationale Chat-Konferenzen, wo sich Vertreter unterschiedlicher Gruppen im Internet verabredeten, um den Aktionstag etwas zu koordinieren, fanden regelmäßig im Voraus statt.
Man einigte sich auf einen gemeinsamen Spruch, welcher am 5.November auf Bannern in vielen Teilen der Welt wiederzufinden sein wird: „One World – One Struggle, Education is NOT for Sale!" (übersetzt: „Eine Welt – Ein Kampf, Bildung steht nicht zum Verkauf!"). Außerdem werden einige Gruppen während ihrer Proteste per Video (mit Hilfe von Internetprogrammen), oder per Handy Solidaritätsgrüße an andere Gruppen in anderen Ländern übermitteln.

Auch in Deutschland beteiligen sich Gruppen in mindestens 5 Städten an dem Aktionstag. Unter anderem wird zu einer landesweiten Demonstration in Düsseldorf aufgerufen.

Das gewählte Thema für den internationalen Aktionstag ist sehr aktuell. Allein in den letzten zwei Wochen fanden teilweise massive Proteste – von Studenten angeführt – in vielen Städten Spaniens, Italiens, Irlands, Kanadas, sowie in Dhaka (Bangladesch) für freie Bildung statt.

Der kommende "Internationale Aktionstag gegen die Kommerzialisierung von Bildung" wird erst der Anfang sein und kann als erster Schritt für eine internationale Bewegung, welche sich für freie und allen zugängliche öffentliche Bildung (vom Kindergarten bis zur Hochschule) mit einer emanzipatorischen Ausrichtung einsetzt, gesehen werden.


Für eine Zusammenfassung der bisherigen weltweiten Proteste im Jahre 2008 gegen die Kommerzialisierung von Bildung gehen Sie bitte auf folgende Seite: fading-hope.blog-city.com/students_protest_worldwide_against_commercialisation_bologn.htm

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