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Scolopender in Sri Lanka – besser vorsichtig sein, ein Biss ist schmerzhaft.


Die so genannten Hundertfüßer kommen in Sri Lanka häufig vor. Sie sind schwach giftig, wobei die Giftigkeit der verschiedenen Unterarten schwanken kann.


NEWS-EINTRAG aus der Kategorie Sonstiges vom 24.08.09 - 17:43 Uhr:

 

 

Meines Wissens nach, ist über die Giftigkeit der verschienen Arten, noch keine wissenschaftlich Arbeit veröffentlich worden. Bei Scolopendern kann man wirklich sagen, sie fressen alles was sie überwältigen können. Schlangen, Echsen, kleine Nager Insekten und sogar Vögel wenn sie sie erwischen können, gehören zu ihrem Beutespektrum.


Im Frühjahr war ich wieder einmal in Sri Lanka der Perle im indischen Ozean und konnte dort miterleben welche Auswirkungen der Biss eines Scolopenders hat.

Unsere neue Hausangestellte hatte die Angewohnheit gebrauchte Geschirrspültücher wieder in der Sonne trocknen zu lassen. Dazu legte sie die Tücher einfach ins Gras unter Sträucher so dass sie nicht im Weg liegen. Zum Feierabend wollte sie die nun trockenen Tücher wieder ins Haus holen und griff ohne hinzusehen zu um sie aufzuheben. Sie schrie auf, an ihrer Hand hing ein ca. 24 cm langer Scolopender der immer noch Beißbewegungen machte. Mein Freund schlug in von der Hand und tötete ihn. Unserer Angestellten ging es nicht gut, obwohl erst ca. eine Minute vergangen war hatte sie sehr starke Schmerzen, Schweißausbrüche und die Hand schwoll an.

Die Schmerzen und die Schwellung wurden immer schlimmer. Ich wollte unbedingt dass sie zum Arzt geht, aber die Einheimischen sagten da kann kein Arzt helfen. Zufällig kam eine Nachbarin vorbei die ein Mittel kannte, was helfen sollte.

Man nehme ein Stück Wurzel (so groß wie zwei Fäuste) von der Kochbanane und zerstoße diese. Ein hartes Stück Arbeit und es ist einfacher gesagt als getan, wir mussten einen Hammer zu Hilfe nehmen. Die zerstoßenen Stücke wurden ausgepresst und der Saft mit etwas Wasser verdünnt. Mein Lieblingsdrink kan das nicht werden, bitter wie Medizin nun mal sein muss. Dieses Gebräu musste meine Angestellte dann in einem Zug austrinken.

Danach sollte sie sich erst einmal hinlegen und evtl. etwas schlafen. Aber die Schmerzen nahmen noch zu sie weinte vor Schmerzen. Wer die Einheimischen Frauen kennt der weiß wie hart sie im nehmen sind. Es müssen wirklich tierische Schmerzen gewesen sein. Etwas später ging sie betend mit schmerzverzerrtem Gesicht durchs Haus. Der Schmerz ging jetzt hoch bis in die Schulter. Hand und Unterarm waren geschwollen. Gern hätte ich ihr irgendwie geholfen, es ist ein wirklich blödes Gefühl wenn man so gar nicht helfen kann. Drei Stunden nach dem Biss ging es ihr so, dass sie nach Hause gehen konnte. Ich sagte ihr, sie könne den nächste Tag zu Hause bleiben, um sich erst einmal richtig auszukurieren.

Am nächsten Tag pünktlich um 8 Uhr morgens war sie wieder da und hielt mir zur Begrüßung die Hand entgegen, ich drücke zu und im gleichen Moment wurde mir ganz schlecht. Ich hatte nicht an den Biss gedacht und einfach so zugedrückt. Ich entschuldigte mich. Aber sie lachte und erzählte uns dass die Schmerzen noch bis abends um 9 Uhr angehalten haben und dann langsam nachließen. Heute hätte sie überhaupt keine Schmerzen mehr, kein bisschen. So recht glaubte ich ihr nicht, denn die Hand war sehr stark geschwollen ungefähr 2 1/2 mal so dick wie normal, aber sie arbeitete ganz normal wie sonst auch. 2 Tage später war auch keine Schwellung mehr zu sehen.

Kochbananen sind nicht meine Lieblings Speise, aber da wir auch machmal Gäste in unerer Villa Sunshine haben, wissen wir, das manche Touristen gern unter jedem Busch krauchen und alle möglichen Tierchen anfassen, die sie kriegen können, darum ist es besser die Kochbananen stehen zu lassen.

Der Chinesische Spornkuckuck (Centropus sinensis) ist wohl der größte Feind des Scolopenders. Er lauert ihm gerne auf und nach kurzem Kampf, der nicht immer ohne Schmerzen für den Vogel ab geht, gewinnt der Kuckuck. Ich konnte beobachten wie sich ein Kuckuck nach dem Biss eines Scolopenders mehrmals schüttelte (ca. 5-mal), danach aber ohne Anzeichen von Schmerzen, verspeiste er den Leckerbissen.

Die Verantwortung und rechtliche Belangbarkeit dieses Artikels liegt ausschließlich beim unten genannten Redakteur!

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